2. Werden die Kosten von einem Dritten übernommen? - Familienrecht in Paderborn

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2. Werden die Kosten von einem Dritten übernommen?

FAQ

2. Werden die Kosten von einem Dritten übernommen?

Grundsätzlich sind die Kosten der anwaltlichen Tätigkeit vom jeweiligen Auftraggeber zu begleichen. Sofern eine Rechtsschutz-    versicherung eintrittspflichtig ist, werden die Kosten von der Versicherung getragen. Insbesondere in Angelegenheiten des Familienrechts und des Erbrechts ist dies zumeist nur eingeschränkt der Fall.

In vielen Fällen besteht die Möglichkeit, Beratungshilfe und Verfahrens- bzw. Prozesskostenhilfe zu beantragen. Die Beratungshilfe dient der Finanzierung außergerichtlicher anwaltlicher Tätigkeit. Sie können hierzu einen Beratungshilfeschein bei dem für Sie zuständigen Gericht beantragen. Wenn Sie einen Beratungshilfeschein bereits zur ersten Beratung mitbringen, kann eine sofortige Tätigkeit erfolgen.

Die Verfahrens- bzw. Prozesskostenhilfe dient der Finanzierung eines gerichtlichen Verfahrens. Voraussetzung für die Bewilligung von Beratungshilfe und Verfahrens- bzw. Prozesskostenhilfe ist, dass sie nach ihren wirtschaftlichen und persönlichen Verhältnissen nicht in der Lage sind, die Kosten des Verfahrens zu tragen und eine Erfolgsaussicht der Sache besteht.

Antragsformulare erhalten Sie auf den Internetseiten der Justiz (z.B.: http://www.justiz.nrw.de/BS/formulare/index.php).
Bitte beachten Sie, dass die Bewilligung von Verfahrens- bzw. Prozesskostenhilfe lediglich die eigenen Kosten betrifft. Im Fall eines Unterliegens sind die Kosten eines gegnerischen Rechtsanwalts zu bezahlen.



 
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